Raser mit Handy

Mordprozess wegen rücksichtsloser Fahrweise

Ein Mann fährt in hohem Tempo einem Auto auf, in dem Mutter und Tochter sitzen. Beide werden tödlich verletzt. Zuvor soll der Fahrer auf WhatsApp gewesen sein. Jetzt beginnt der Prozess – wegen Mordes.

Ein Bild der Verwüstung bietet sich, nachdem ein Autofahrer ungebremst gegen einen Wagen (links hinten neben der Gruppe von Feuerwehrleuten) raste, in dem eine Frau und ein zwölfjähriges Kind dabei tödlich verletzt wurden

Ein Bild der Verwüstung bietet sich, nachdem ein Autofahrer ungebremst gegen einen Wagen (links hinten neben der Gruppe von Feuerwehrleuten) raste, in dem eine Frau und ein zwölfjähriges Kind dabei tödlich verletzt wurden Foto: dpa/Simon Mario Avenia

Mit mindestens Tempo 130 soll er mitten in Saarwellingen ungebremst auf ein Auto gerast sein: Dabei wurden eine Mutter und deren Tochter, die in dem Wagen saßen, tödlich verletzt. Fast vier Jahre nach dem Unfall muss sich der Unfallverursacher von diesem Mittwoch an vor dem Landgericht Saarbrücken verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 30-Jährigen Mord durch rücksichtslose Fahrweise vor. Laut Anklage soll er während der Fahrt am Handy WhatsApp-Nachrichten ausgetauscht haben.

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