Masken im Meer

Montenegro macht in der Viruskrise ein neues Abfallproblem zu schaffen

Die Viruskrise hat dem Adria-Staat Montenegro nicht nur Tourismuseinbrüche von über 90 Prozent, sondern auch ein neues Abfallproblem beschert: Immer mehr Schutzmasken landen auf den Straßen, auf den Stränden – und im Meer.

Bucht von Kotor in Montenegro

Bucht von Kotor in Montenegro Foto: Guy Kemp

Als ökologisch bewegte Putzteufel sind die Bewohner der Balkanhalbinsel kaum bekannt. Wilde Müllkippen säumen Felder, Wälder und Flussauen. Berge achtlos weggeworfener Einwegflaschen und Plastiktüten sind in den Balkanmetropolen genauso eine Augenplage wie an Ausflugszielen, Wanderwegen oder Grenzübergängen. Im kleinen Küstenstaat Montenegro lässt die Umweltschutzbewegung „Ozon“ nun wegen eines ganz neuen Abfallproblems die Alarmglocken schrillen: Immer mehr Schutzmasken landen auf den Straßen, auf den Stränden – und im Meer.

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