Sri Lanka
Monatelang treibt die Wirtschaftskrise die Menschen auf die Straße – jetzt ist die Situation eskaliert
Kein Benzin, kein Gas zum Kochen, stundenlange Stromausfälle, horrende Preise: Seit Monaten gehen Menschen in Sri Lanka wegen der schweren Wirtschaftskrise auf die Straße. Nun sieht sich die politische Führung gezwungen, nachzugeben.
Abkühlung nach der Stürmung: Demonstranten im Pool des Präsidentenpalastes Foto: AFP
Nach monatelangen Massenprotesten der Bevölkerung wegen der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten beugt sich die Führung Sri Lankas dem Druck der Straße. Präsident Gotabaya Rajapaksa und Premier Ranil Wickremesinghe kündigten am Wochenende ihren Rücktritt an. Der Staatschef werde sein Amt aber erst am 13. Juli räumen, teilte der Parlamentspräsident des südasiatischen Landes mit.