Albanien

Molotow-Cocktails und Tränengas statt Dialog: Dauerspannungen zwischen Regierung und Opposition eskalieren

Erneut haben sich Oppositionsanhänger in Albanien heftige Straßenschlachten mit der Polizei geliefert. Sie werfen Dauerpremier Edi Rama Korruption, enge Bande zu Albaniens Narkokartellen und einen zunehmend autoritären Amtsstil vor.

Von einem Werbeplakat lächelt Premierminister Edi Rama herab, während unten die Bereitschaftspolizei den Demonstranten der Opposition gegenüber steht

Von einem Werbeplakat lächelt Premierminister Edi Rama herab, während unten die Bereitschaftspolizei den Demonstranten der Opposition gegenüber steht Foto: AFP/Adnan Beci

Albanien kommt nicht zur Ruhe. Wieder einmal züngelten in der Nacht zum Dienstag die Flammen zerschellter Molotowcocktails in Tirana vor dem Parlament und dem Sitz der regierenden Sozialisten (PS). Unablässig und großzügig verspritzten Einsatzkräfte mit Schläuchen Tränengasschwaden in die aufgebrachten Massen: Erneut lieferten sich Anhänger der oppositionellen Demokraten (PD) heftige Straßenschlachten mit der Polizei.

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