Coronavirus

Mindestens elf Luxemburger zeigen Interesse an Sammelklage nach Ansteckungen in Ischgl

Das Skiparadies Ischgl gilt als eine der Coronavirus-Drehscheiben Europas. Die Frage, ob die österreichischen und die Tiroler Behörden fahrlässig gehandelt und die Gesundheit von Besuchern und Saisonarbeitern aufs Spiel gesetzt haben, um weiter Geld zu verdienen, wird bald die Gerichte beschäftigen. An einer Sammelklage wegen Ansteckungen in Ischgl zeigen auch mindestens elf Luxemburger Interesse.

Am 13. März läuft der Ski-Zirkus in Ischgl noch, inzwischen gilt der Urlaubsort in Tirol als eine der Corona-Drehscheiben Europas

Am 13. März läuft der Ski-Zirkus in Ischgl noch, inzwischen gilt der Urlaubsort in Tirol als eine der Corona-Drehscheiben Europas Foto: dpa/Jakob Gruber

Am 5. März kam die Warnung aus Island in Österreich an. Ab da gilt Ischgl als Risikogebiet auf der Insel, 14 Urlauber waren nach ihrer Rückkehr positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Skiparadies in Tirol stand in Island damit in einer Reihe mit Wuhan, dem Iran und der damals von der Pandemie schon schwer getroffenen Lombardei.

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