Alarmrufe in Italien

„Menschliches Drama“: Über 2.000 Bootsmigranten erreichen Lampedusa

Auf dem Mittelmeer zwischen Nordafrika und Sizilien nimmt die Zahl der Bootsmigranten stark zu. Mehr als 2.000 Menschen kamen in kurzer Zeit auf Lampedusa an. Private Seenotretter werden von Rom trotzdem weiter ausgebremst.

Rettungsaktion der italienischen Küstenwache Ende April. In den vergangenen Wochen hatten auch private Seenotretter auf dem Mittelmeer beobachtet, dass sich wieder sehr viele Migranten in Schlauchbooten und kleinen Holzschiffen auf die gefährliche Fahrt Richtung Europa machen, oft von Libyen und Tunesien aus.

Rettungsaktion der italienischen Küstenwache Ende April. In den vergangenen Wochen hatten auch private Seenotretter auf dem Mittelmeer beobachtet, dass sich wieder sehr viele Migranten in Schlauchbooten und kleinen Holzschiffen auf die gefährliche Fahrt Richtung Europa machen, oft von Libyen und Tunesien aus. Foto: dpa/Guardia Costiera

Auf der kleinen italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa sind innerhalb kurzer Zeit mehr als 2.000 Bootsmigranten angekommen – und weitere Boote wurden am Montag erwartet. Das berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. In Italien mehrten sich die Alarmrufe, nachdem sich die Zahl der Ankünfte im Vergleich zum Vorjahr insgesamt verdreifacht hat. EU-Innenkommissarin Ylva Johansson rief die EU-Staaten zur Hilfe auf.

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