NATO
Mehr Waffen für die Ukraine, mehr Präsenz an der Ostflanke
Die NATO will als Reaktion auf den russischen Überfall auf die Ukraine ihre Präsenz an der Ostflanke verstärken. Schweden und Finnland müssen auf dem Weg zu einer Mitgliedschaft über die Türkei-Hürde.
NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg und US-Verteidigungsminister Lloyd Austin beim gestrigen Treffen der Allianz Foto: dpa/AP/Olivier Matthys
Sie vermessen das Bündnisgebiet gerade noch einmal ganz genau. Mal geht es „um jeden Zentimeter“, dann wieder um „jeden Meter“, wahlweise auch um „jeden Kilometer“. Diese bildhafte Neuvermessung des NATO-Territoriums soll auch am zweiten Tag des Treffens der Verteidigungsminister in Brüssel vor dem Hintergrund des russischen Überfalls auf die Ukraine eines symbolisieren: Die Allianz steht geschlossen, sie ist entschlossen und sie ist gerüstet, die Grenzen ihrer 30 Mitglieder zu verteidigen, sollte der Machthaber im Kreml, Wladimir Putin, parallel zum Ukraine-Krieg weitere Expansionsgelüste verspüren.