Spanien
„Mallorca ist nicht zu verkaufen“ und „Ibiza kann nicht mehr“: Demos wegen Massentourismus nehmen zu
In keinem Land der Welt wehen so viele „blaue Flaggen“ wie an Spaniens Stränden. Genau 638 blaue Banner wurden dieses Jahr an Spanien vergeben – so viele wie noch nie. Es ist eine Anerkennung für die Qualität von Badegewässern, die dafür Kriterien wie Sauberkeit, Sicherheit und Service erfüllen müssen. Auch der Umweltschutz spielt eine wachsende Rolle: Wo Dünen, Seegraswiesen und Küstenschutzgebiete zerstört werden, dürfen die blauen Fahnen nicht mehr flattern.
Menschen sonnen sich vor dem Pfingstwochenende am Strand von Arenal auf Mallorca Foto: dpa/Clara Margais
„Wir sind eine Weltmacht des Tourismus. Und wir wollen es auch bei der Nachhaltigkeit werden“, sagte Tourismus-Staatssekretärin Rosario Sánchez bei der Präsentation der Strand-Auszeichnungen in Madrid. Die Gütesiegel werden von der Stiftung für Umwelterziehung (Adeac) vergeben. Sánchez: „Ich habe keinen Zweifel, dass die blauen Flaggen an unseren Stränden ein weiterer Anreiz für diejenigen sind, die Spanien besuchen.“