Analyse

Macron verhindert Spaniens Anbindung an europäisches LNG-Netz

Der deutsche Kanzler Olaf Scholz und Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez waren am 30. August in Meseberg glasklar: Eine neue Gaspipeline von der Iberischen Halbinsel durch Frankreich nach Mitteleuropa wäre gut für ganz Europa und würde helfen, die Abhängigkeit von russischem Gas weiter zu senken.

Im deutschen Wilhelmshaven wird derzeit an einem Importterminal für Flüssigerdgas (LNG) gearbeitet, an dem noch in diesem Winter ein FSRU (Floating Storage and Regasification Unit) für den Flüssiggasimport nach Deutschland anlegen soll

Im deutschen Wilhelmshaven wird derzeit an einem Importterminal für Flüssigerdgas (LNG) gearbeitet, an dem noch in diesem Winter ein FSRU (Floating Storage and Regasification Unit) für den Flüssiggasimport nach Deutschland anlegen soll Foto: Sina Schuldt/dpa

Aber trotz guter Beziehungen zwischen Madrid und Paris und vor allem zwischen Scholz und Präsident Emmanuel Macron verweigert Frankreich seine Zustimmung. Schuld sind nationale französische Interessen und unterschiedliche Konzepte für die Energie-Zukunft Europas.

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