„Lieber tot als bei den Taliban“
Luxemburg gibt junger Afghanin eine von Österreich verweigerte Perspektive
Eine dreiwöchige Odyssee endet für eine junge Afghanin in Luxemburg. Sie bringt einen Traum mit, dessen Realisierung im Interesse des Großherzogtums ist.
Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn traf die junge Afghanin am Donnerstag in Budapest am Flughafen Foto: MAE
Sima Samar (Name geändert) hat die zwölfte Klasse abgeschlossen, die Aufnahmeprüfung für die Universität bestanden. Am 31. August hätte sie an ihrem 20. Geburtstag also einiges zu feiern gehabt. Doch an diesem Tag weiß sie nur eines: nämlich nicht, wie es weitergehen würde. Die Taliban-Renaissance hat auch Simas Welt auf den Kopf gestellt: „Ich habe alle Träume verloren, die ich in meinem Leben hatte.“ Immerhin, das Leben hat sie noch. Auch das war wenige Tage davor noch alles andere als sicher.