Krise in Nordirland

London und Belfast richten heftige Vorwürfe gegen die EU

In Nordirland spitzt sich die politische Krise zu. In der protestantisch-unionistischen Regierungspartei DUP herrscht nach dem Amtsantritt des umstrittenen neuen Vorsitzenden Edwin Poots offener Grabenkrieg.

Der neue Vorsitzende der nordirischen Unionisten, Edwin Poots, und seine Stellvertreterin Paula Bradley vor dem Parlamentsgebäude auf  Stormont-Estate in Belfast

Der neue Vorsitzende der nordirischen Unionisten, Edwin Poots, und seine Stellvertreterin Paula Bradley vor dem Parlamentsgebäude auf  Stormont-Estate in Belfast Foto: AFP/Paul Faith

Poots’ Vorgängerin Arlene Foster hat ihren Parteiaustritt angekündigt und will vorzeitig als Ministerpräsidentin zurücktreten, was den Fall der Belfaster Allparteien-Regierung zur Folge hätte. Unterdessen bezichtigen sich London und Brüssel gegenseitig, durch rigides Beharren auf unvereinbaren Positionen indirekt den fragilen Frieden in der einstigen Bürgerkriegsprovinz zu gefährden.

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