Großbritannien

Liverpool sucht einen Mörder – aber helfen wirklich alle mit?

Rund eine Woche nach dem gewaltsamen Tod eines Mädchens in Liverpool fahndet die Polizei noch immer nach dem Täter. Zwei Verdächtige kamen gegen Kaution frei. Die Behörden beklagen eine Mauer des Schweigens.

Ian Rush (r.), Botschafter des FC Liverpool, und Ian Snodin, Botschafter des FC Everton, besuchen den Tatort nach der Tötung einer Neunjährigen

Ian Rush (r.), Botschafter des FC Liverpool, und Ian Snodin, Botschafter des FC Everton, besuchen den Tatort nach der Tötung einer Neunjährigen Foto: Peter Byrne/PA Wire/dpa

Auch Jürgen Klopp war völlig fassungslos. „Wie kann so etwas passieren? Wie ist das nur möglich?“, fragte der Trainer des englischen Fußballclubs FC Liverpool konsterniert. Angesichts der Verzweiflung über den gewaltsamen Tod der neunjährigen Olivia in der nordenglischen Stadt geriet der rekordverdächtige 9:0-Sieg von Klopps Team gegen Aufsteiger Bournemouth am Samstag zur Nebensache. Es gebe etwas, das „sehr viel wichtiger“ sei, sagte der bekannte Coach. Liverpool war im Schmerz vereint, in der neunten Minute erhoben sich die Fans im Anfield-Stadion und applaudierten zu Ehren des erschossenen Mädchens. Den Täter sucht die Polizei nach wie vor.

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