Rennunglück

L’Osteria-Mitgründer Klaus Rader auf Mallorca tödlich verunglückt

Klaus Rader, Co-Gründer von L’Osteria, kommt auf Mallorca bei einem Autorennen ums Leben. Die Unfallursache ist unklar. Die Veranstalter sagen nach dem Unfall das Ereignis ab.

L’Osteria-Mitgründer Klaus Rader auf Mallorca ist bei einem Rennen auf Mallorca tödlich verunglückt

L’Osteria-Mitgründer Klaus Rader auf Mallorca ist bei einem Rennen auf Mallorca tödlich verunglückt Foto: Clara Margais/dpa

Der Mitgründer der bekannten Restaurantkette L’Osteria, Klaus Rader, ist bei einem Autorennen auf Mallorca ums Leben gekommen. Das Unternehmen bestätigte der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage den „plötzlichen Unfalltod“.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall bei dem Rennen „Challenge Mallorca 550“. Seine 39-jährige deutsche Beifahrerin erlitt bei dem Unfall eine Verletzung am Rückgrat und wurde in ein Krankenhaus gebracht, wie die spanische Polizei bestätigte. Warum der Wagen von der Fahrbahn abkam, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Veranstalter sagt restliche Rennen ab

Der Veranstalter sagte die restlichen Rennen der Rallye ab und drückte den Angehörigen sein Beileid aus. „Die Entscheidung fiel uns schwer, sie ist aber unumgänglich und unwiderruflich“, steht in einer Mitteilung der Organisatoren.

Der 63-jährige Unternehmer nahm als Testfahrer teil. Dabei sollte er für das Fahrerfeld die Rennstrecke vorab abfahren. Rader, ein erfahrener Rennfahrer, kam bei der Bergetappe zwischen Lluc, wo sich das bekannte Kloster befindet, und Pollença von der Straße ab. Der weiße Porsche stürzte einen Abhang herab.

Die „Challenge Mallorca 550“ ist eine Veranstaltung für Autoliebhaber, die sich in zwei Kategorien messen. Bei einem Wettbewerb muss ein vorgegebenes Durchschnittstempo über die gesamte Strecke gehalten werden, beim anderen geht es um die pure Höchstgeschwindigkeit.

Restaurants in Luxemburg

Rader hinterlässt Frau und Kinder. 1999 gründete er gemeinsam mit Friedemann Findeis die Restaurantkette L’Osteria, die auch in Luxemburg mehrere Filialen betreibt. Seit 2023 ist eine Investmentfirma Mehrheitseigentümer. Rader war laut Impressum aber noch im Aufsichtsrat.

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