Indonesien

Konflikt zwischen Militär und indigener Bevölkerung in West-Papua spitzt sich zu

Indonesien ist die drittgrößte Demokratie der Welt und die größte Volkswirtschaft im schnell wachsenden Südostasien. Doch in der rohstoffreichen Provinz West-Papua summieren sich die Menschenrechtsverletzungen. Der Konflikt zwischen indonesischem Militär und indigener Bevölkerung spitzt sich zu.

Zwei indonesische Soldaten wurden im Mai mutmaßlich von Rebellen in Papua getötet

Zwei indonesische Soldaten wurden im Mai mutmaßlich von Rebellen in Papua getötet Foto: AFP/Ricardo

Während die weltweite Aufmerksamkeit auf den Konfliktherden in Gaza und Myanmar liegt und das Leiden der Uiguren in China für weltweite Empörung sorgt, braut sich auch in West-Papua eine brandgefährliche Situation zusammen. Letzteres konnte so heimlich, still und leise vonstattengehen, da ausländische Medienvertreter keinen Zutritt in West-Papua haben und selbst lokale Journalisten wie Victor Mambor, der im papuanischen Jayapura ein Medienunternehmen betreibt, immer wieder bedroht werden. Erst im April beschädigten Randalierer beispielsweise das Auto Mambors schwer.

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