Migration

Kommunale Lösungen für globale Probleme: Europäisches Städte-Bündnis lebt Solidarität vor

Auch im Schatten der Covid-Pandemie bleibt die Flüchtlings- und Migrationsproblematik ein brennendes Thema unserer Zeit. Die Zahlen der Menschen, die aus Krisengebieten auf gefährliche Art und Weise das Mittelmeer überwinden, steigt wieder. Zwei Tage haben sich im sizilianischen Palermo Bürgermeister und Vertreter von Hilfsorganisationen getroffen, um über Lösungen dieses menschlichen Problems zu beraten.

Italien, Palermo: Mike Schubert (r, SPD), Oberbürgermeister von Potsdam, und Bahar Kaygusuz, Kapitän der Sea Eye 4, stehen nach dem Abschluss einer Patenschaft auf dem Schiff

Italien, Palermo: Mike Schubert (r, SPD), Oberbürgermeister von Potsdam, und Bahar Kaygusuz, Kapitän der Sea Eye 4, stehen nach dem Abschluss einer Patenschaft auf dem Schiff Foto: dpa/LHP

„From the Sea to the City“ (vom Meer in die Stadt) – ein weit umspannendes Bündnis, das im Juni 2020 anlässlich des Weltflüchtlingstages gegründet wurde, ist auch Namensträger einer zweitägigen Konferenz, zu der die Bürgermeister von Palermo, Leoluca Orlando, und Potsdam, Mike Schubert, am vergangenen Wochenende in den sizilianischen Hauptort eingeladen hatten. „Wir sind aus Sorge um die Menschenrechte hier zusammengekommen“, erklärte Bürgermeister Schubert, „wo die Politik der Staaten versagt, wollen wir eine Alternative geboren aus den Kommunen entgegensetzen“.

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