Deutschland

Koalitionseinigung zwischen Union und SPD vertagt – Ziel ist Mittwochmittag

Union und SPD haben ihre Koalitionsgespräche vertagt. Trotz Fortschritten bleiben letzte Hürden. Eine Einigung soll am Mittwochmittag erzielt werden.

Unions-Kanzlerkandidat und CDU-Bundesvorsitzender Friedrich Merz

Unions-Kanzlerkandidat und CDU-Bundesvorsitzender Friedrich Merz Foto: Christoph Soeder/dpa

Union und SPD haben eine Einigung auf einen Koalitionsvertrag nach Angaben aus Verhandlungskreisen vertagt. Die Gespräche wurden in der Nacht auf Mittwoch beendet und sollen um 9:30 Uhr im Konrad-Adenauer-Haus wieder aufgenommen werden, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Verhandlungskreisen erfuhr. Das Ziel ist demnach ein Abschluss der Gespräche bis Mittwochmittag. Zuvor hatten Teilnehmende von weiteren Fortschritten bei den Verhandlungen berichtet.

Die Unterhändler von CDU, SPD und CSU waren am Dienstagvormittag zusammengekommen. Zuvor hatten sich die Anzeichen für einen baldigen Abschluss der Verhandlungen verdichtet. „Wir kommen insgesamt gut voran, wir haben viele Stolpersteine schon aus dem Weg räumen können“, sagte der parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Thorsten Frei (CDU), vor Beginn der Gesprächsrunde.

In den vorangegangenen Tagen hatten einzelne CDU-Vertreter davor gewarnt, durch Zugeständnisse an die SPD die im Wahlkampf versprochene „Politikwende“ zu verhindern. Der brandenburgische CDU-Landeschef Jan Redmann forderte zudem im Falle einer Koalitionseinigung eine starke Mitgliederbeteiligung. „Ich bin auch für eine Mitgliederbefragung offen“, sagte er dem „Tagesspiegel“.

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