Unesco

Klimawandel ist Hauptbedrohung für natürliche Welterbestätten

Bei einer Konferenz zur 50-Jahr-Feier der Unesco-Welterbekonvention haben sich Fachleute im griechischen Delphi mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die schützenswerten Stätten beschäftigt. Der Klimawandel sei zur Bedrohung Nummer eins für natürliche Welterbestätten wie Korallenriffe und Gletscher geworden, teilte die Organisation mit. Bis zum Jahr 2100 könnte die Hälfte von ihnen verschwunden sein.

Durch die steigenden Temperaturen könnten bekannte Gletscher wie die des Kilimandscharo, des Yellowstone-Nationalparks und des Monte Perdido komplett verschwinden

Durch die steigenden Temperaturen könnten bekannte Gletscher wie die des Kilimandscharo, des Yellowstone-Nationalparks und des Monte Perdido komplett verschwinden Foto: AFP

Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis verwies bei der Eröffnung der Veranstaltung auf die verheerenden Brände, die in Griechenland zunehmend auch Weltkulturerbe wie etwa das antike Olympia bedrohten. Erst in diesem Jahr brannte es in der Nähe von Delphi, dort fiel ein Hain mit bis zu 2.000 Jahre alten Olivenbäumen den Flammen zum Opfer. Mitsotakis forderte, der Schutz der Stätten müsse mit Naturschutz einhergehen.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Großbritannien

Angespannte Lage: Zehntausende bei Demo von rechtsextremem Aktivisten in London

Deutschland

„Familien brauchen Verlässlichkeit statt neuer Kürzungsdebatten“