Türkei

Kleidung abgenommen: Ankara gibt Athen die Schuld an zwölf erfrorenen Flüchtlingen

In der Türkei sind am Mittwoch direkt an der griechischen Grenze zwölf Flüchtlinge erfroren aufgefunden worden, denen griechische Grenzbeamte nach türkischen Angaben Kleidung und Schuhe abgenommen hatten.

Der türkische Innenminister Süleyman Soylu veröffentlichte dieses und drei weitere Bilder im Onlinedienst Twitter

Der türkische Innenminister Süleyman Soylu veröffentlichte dieses und drei weitere Bilder im Onlinedienst Twitter Foto: Screenshot Twitter

An einer Außengrenze der Europäischen Union ist es zur nächsten Tragödie gekommen. Zwölf Leichen von Flüchtlingen, die in der Nähe des Dorfs Pasakoy an der türkisch-griechischen Grenze entdeckt wurden, zeugen davon. Die Türkei und Griechenland streiten jetzt darüber, wer die Schuld trägt. Den Behörden in Edirne im Nordwesten der Türkei zufolge waren elf Flüchtlinge waren bereits tot, als sie entdeckt wurden. Das zwölfte Opfer starb den Angaben zufolge in einem türkischen Krankenhaus.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Staatsjubiläum

20 Jahre unabhängig: Montenegro winkt der baldige EU-Beitritt

Handelspolitik

EU setzt auf Schutzklauseln für Zoll-Deal mit Trump

Ebola

Warum der neue Ausbruch der WHO Sorgen bereitet