Ukraine
Kiew wirft Moskau ein immer brutaleres Vorgehen vor
Aus der Ukraine kommen weiter Berichte über Angriffe und Tote. Präsident Selenskyj greift zu drastischen Worten und verbietet prorussischen Parteien die Arbeit. Der Westen ist besorgt über den Einsatz russischer Hyperschall-Raketen.
In Kiew bergen Anwohner die Überreste ihrer durch russischen Beschuss zerstörten Wohnungen Foto: AFP/Sergej Supinsky
Dreieinhalb Wochen nach Beginn der russischen Invasion in die Ukraine ist der Frontverlauf nach ukrainischen Angaben „praktisch eingefroren“. Die Regierung in Kiew warf der russischen Armee zugleich ein immer brutaleres Vorgehen vor. Vor allem die Lage in der Hafenstadt Mariupol bleibt katastrophal, nach örtlichen Angaben wurde dort eine Kunstschule mit 400 Schutzsuchenden Ziel eines Bombenangriffs.