Ukraine-Krieg

Kiew und Moskau bezichtigen sich gegenseitig gefährlicher Aktionen an Atomkraftwerk

In der Ukraine gingen die schweren Kämpfe am Donnerstag im Donbass im Osten des Landes weiter.

In der ukrainischen Stadt Kramatorsk wurde bei einem russischen Angriff eine Schule zerstört

In der ukrainischen Stadt Kramatorsk wurde bei einem russischen Angriff eine Schule zerstört Foto: Anatolii Stepanov/AFP

„In der Region Luhansk gibt es wahrscheinlich keinen einzigen Quadratmeter Land, der von russischer Artillerie noch verschont geblieben ist“, schrieb Gouverneur Serhij Hajdaj auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. „Der Beschuss ist sehr intensiv.“ Die russischen Streitkräfte hörten erst dann mit den Angriffen auf, wenn ihr Material ermüde. Nach Angaben des ukrainischen Militärs kommen die russischen Truppen bei ihren Versuchen, im Donbass weiter vorzudringen, kaum voran. Die russischen Truppen versuchten allerdings, ihrem Vorstoß auf die Städte Kramatorsk und Slowjansk einen neuen Schub zu verleihen. Unterdessen gehen die russischen Angriffe abseits der Front weiter. Beim Beschuss der Stadt Charkiw sind nach Angaben des dortigen Gouverneurs zwei Personen getötet worden. 19 Menschen seien verletzt worden, davon vier schwer, erklärte Gouverneur Oleh Synehubow.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren