Ukraine-Russland-Krieg
Kiew: Kein sofortiges Eingreifen von Belarus – Die Nacht zum Mittwoch im Überblick
Fast einen Monat dauert der Krieg Russlands gegen das Nachbarland Ukraine, es wird weiter gekämpft. US-Präsident Biden kommt nach Europa, um die Reaktion auf den Krieg abzustimmen. Im Folgenden ein Überblick zum Geschehen in der Nacht und ein Ausblick auf den Tag.
Blick auf ein beschädigtes Wohnhaus nach einem russischen Angriff in der ukrainischen Hauptstadt Kiew Foto: Mykhaylo Palinchak/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa
Die Kiewer Führung hält ein Eingreifen von Belarus an der Seite Russlands in den Krieg gegen die Ukraine aktuell für wenig wahrscheinlich. Die Wahrscheinlichkeit, dass der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko sich für eine Teilnahme am Krieg entscheide, liege „bei 15 bis 20 Prozent“, sagte der ukrainische Präsidentenberater Olexij Arestowitsch nach Angaben der Agentur Unian. Lukaschenko ist ein enger Verbündeter des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Die russische Armee nutzt Belarus als Aufmarschgebiet gegen die Ukraine, doch Belarus beteiligt sich trotz wiederholten Drängens aus Moskau bislang nicht aktiv am Krieg. Der ukrainische Generalstab geht davon aus, dass sich viele belarussische Soldaten und Offiziere einem Einsatz widersetzen.