Porträt

Keir Starmer an der Schwelle zu 10 Downing Street

In den jüngsten Umfragen ist der Wert für Labour ein wenig gefallen; stärker als andere Parteien sind die Sozialdemokraten von gutem Wetter am Wahltag abhängig, generell geben sich die Briten von der Politik genervt und enttäuscht. Wenn die rund 48 Millionen Wahlberechtigten auf der Insel aber nicht millionenfach die Demoskopen belogen haben und am Donnerstag doch lieber die Monster Raving Loony Party wählen, wird Keir Starmer am kommenden Freitag in die Downing Street einziehen.

Das zuweilen chaotische Agieren der Torys dürfte dazu beitragen, Keir Starmer in die Downing Street zu tragen

Das zuweilen chaotische Agieren der Torys dürfte dazu beitragen, Keir Starmer in die Downing Street zu tragen Foto: Phil Noble/Pool/AFP

„Wenn wir zum Dienst gerufen werden“ – in keiner Rede des 61-Jährigen über die Vorhaben einer Labour-Regierung fehlt die salvatorische Klausel, und fast alles spricht dafür, dass Starmer sie ernst meint. Er sieht sich wirklich zum Dienst an seinem Land gerufen. Dass diese Herangehensweise im Kontrast steht zum selbstsüchtigen Tollhaus, mit dem die Konservativen in den vergangenen Jahren die Briten entsetzt haben, muss er nicht eigens sagen.

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