Deutschland
Kein „begleitetes Trinken“ mehr: Wie die Regierung den Konsum von Alkohol reduzieren will
Die Regierung plant strengere Alkoholregeln, darunter das Ende des „begleiteten Trinkens“. Außerdem bringt sie ein Verkaufsverbot an bestimmten Orten ins Spiel. Was Fachpolitiker zu einer Anhebung des Mindestalters für den Erwerb von Bier und Wein sagen.
Ein Glas Moselriesling: Fast jeder zehnte Deutsche konsumiert Alkohol „in gesundheitlich riskanter Form“ Foto: Harald Tittel/dpa
Fast acht Millionen Menschen in Deutschland konsumieren Alkohol „in gesundheitlich riskanter Form“, so das Jahrbuch Sucht aus dem vergangenen Jahr. Die Bundesregierung will das hohe Niveau an Alkoholkonsum eindämmen – und hat konkrete Maßnahmen in Aussicht gestellt. So unterstützt Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) den Vorstoß der Länder, das „begleitete Trinken“ zu verbieten. Die Regelung besagt, dass Jugendliche bereits ab 14 Jahren Bier oder Wein trinken dürfen, wenn ihre Eltern dabei sind.