Sizilien

Katastrophe mit Ansage: Vor Erdrutschen waren Probleme bekannt

Der Albtraum im sizilianischen Niscemi scheint kein Ende zu finden: Seit mehreren Tagen rutscht die Erde unter der 25.000 Einwohner zählenden Stadt ab. Immer mehr Häuser drohen, in den Abgrund zu stürzen. Bislang sind 1.300 Bewohner obdachlos, ein Ende ist nicht abzusehen.

Evakuierung von rund 1.500 Menschen in Niscemi wegen Gefahrensituation im Stadtgebiet

An die 1.500 Menschen mussten in Niscemi evakuiert werden Foto: AFP/Marco Bertorello

Der Beginn oder das Einsetzen der Katastrophe war lange Zeit schon vorhersehbar. Dringend erforderliche Maßnahmen wurden jedoch nicht ergriffen oder umgesetzt. Das jetzige Abrutschen hätte vermieden werden können. Erst am Samstag rutschte ein dreigeschossiges Haus in die Tiefe. Es stand unweit neben dem vom Erdrutsch halb verschütteten Auto, dessen Foto bereits zum Symbol der Katastrophe geworden war. Auch am Wochenende regnete es über der Stadt ununterbrochen, sodass auch mit weiteren Abbrüchen zu rechnen ist.

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