Deutschland

Kanzlerkandidat Laschet hat parteiinterne Scherben aufgekehrt – kommt nun die Trendwende?

Einer aus der CDU-Führung formuliert es so: „Am Ende des Tages sind wir alle Unionssoldaten.“ Da ist was dran. Bei den Christdemokraten hört man derzeit über ihren Vorsitzenden und Kanzlerkandidaten Armin Laschet kaum mehr etwas Kritisches, und auch der bayerische Löwe CSU hat das Brüllen vorerst eingestellt.

Der CDU-Vorsitzende und Kanzlerkandidat Armin Laschet (l.) zu Besuch beim Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, der sich am kommenden Sonntag bei der Landtagswahl behaupten will

Der CDU-Vorsitzende und Kanzlerkandidat Armin Laschet (l.) zu Besuch beim Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, der sich am kommenden Sonntag bei der Landtagswahl behaupten will Foto: Jens Schlüter/AFP

Nach dem erbitterten Machtkampf um die K-Frage haben sich die Reihen weitgehend wieder geschlossen. Typisch Union. Plötzlich macht sich sogar neuer Optimismus breit. Gewonnen ist knapp vier Monate vor der Bundestagswahl noch gar nichts. Doch laut jüngsten Umfragen liegt die Union in der Wählergunst wieder vor den Grünen – und Laschet konnte seinen Abstand auf Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock etwas verkürzen. So wie SPD-Mann Olaf Scholz allerdings auch. Nur eine Momentaufnahme? Sicherlich. Aber mancher in der Union sieht darin bereits den Beginn einer Trendwende.

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