Großbritannien
Johnson räumt nach erstem Amtsjahr Fehler ein
Optimistisch und wortgewaltig, so kennen die Briten ihren Premierminister. Nach einem Jahr im Amt äußert sich Boris Johnson aber eher vorsichtig - und gibt sogar Fehler zu.
Der britische Premierminister Boris Johnson beim Verlassen der 10 Downing Street Foto: AFP
Der britische Premierminister Boris Johnson hat nach dem ersten Jahr im Amt Fehler bei der Bekämpfung der Corona-Krise eingeräumt - und eine neue Prognose gemacht. „Natürlich gibt es Dinge, die wir falsch gemacht haben“, sagte Johnson in einem am Samstag veröffentlichten Interview des Nachrichtensenders Sky News. „Wir müssen so schnell wie möglich aus unseren Fehlern lernen.“ Das Schlimmste dürfte „Mitte nächsten Jahres“ vorbei sein. Kürzlich hatte er noch eine Rückkehr zur Normalität bis Weihnachten vorhergesagt.