Gewalt in Jerusalem hält an
Jean Asselborn: „Wirklich frustrierend für viele Menschen in Palästina“
In Jerusalem gibt es die heftigsten Auseinandersetzungen seit Jahren. Hunderte Menschen werden verletzt. Im Fokus steht der Tempelberg. Die islamistische Hamas stellt Israel ein Ultimatum. Jean Asselborn fordert mehr Einsatz auf EU-Ebene.
Unübersichtliche Szenen in Jerusalems Altstadt Foto: AFP/Emmanuel Dunand
Nach heftigen Zusammenstößen in Jerusalem wächst die Sorge vor einer Zuspitzung des Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern. Auf dem Tempelberg (Al-Haram al-Scharif/Das edle Heiligtum) in der Altstadt kam es am Montag erneut zu schweren Auseinandersetzungen. Vor der Al-Aksa-Moschee setzten Polizisten Blendgranaten, Tränengas und Gummigeschosse gegen Steine werfende Palästinenser ein. Palästinensische Rettungskräfte sprachen von mehr als 300 Verletzten. Nach Polizeiangaben wurden fast zwei Dutzend Beamte verletzt.