Umweltschäden

Jahrelange Haftstrafen im Prozess um Ilva-Stahlwerk in Italien

Im Gerichtsprozess um schwere Umweltschäden durch Europas größtes Stahlwerk im italienischen Tarent sind mehrere Männer in erster Instanz zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. 

Insgesamt standen 44 Personen und drei Unternehmen vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft forderte zusammengerechnet ungefähr 400 Jahre Haft.

Insgesamt standen 44 Personen und drei Unternehmen vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft forderte zusammengerechnet ungefähr 400 Jahre Haft. Foto: Paolo Manzo/NurPhoto

Unter anderem habe das Schwurgericht der Stadt in der südlichen Region Apulien die früheren Eigentümer und Verwalter des Werkes zu 22 beziehungsweise 20 Jahren verurteilt, berichtete die Nachrichtenagentur ANSA am Montag. Sie wurden demnach wegen krimineller Vereinigung, die eine Umweltkatastrophe hervorgerufen und Nahrungsmittel vergiftet hatte, verurteilt. Zwei frühere leitende Mitarbeiter erhielten dem Bericht zufolge Haftstrafen von 21 Jahren beziehungsweise 21 Jahren und sechs Monaten. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.

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