Analyse

Jagd auf Migranten in spanischer Kleinstadt: Die Lehren aus Torre Pacheco

Nach tagelangen Ausschreitungen hat sich die Lage in der spanischen Kleinstadt Torre Pacheco inzwischen beruhigt. Die Polizei patrouilliert in den Straßen, die Cafés sind geöffnet, die Kinder gehen wieder zur Schule. Doch der Schock sitzt immer noch tief – bei den Einheimischen wie bei den Zuwanderern.

„Nein zu Rassismus – Ja zum Zusammenleben – #Stopodio (#StopHass)“, steht auf den kleinen Plakaten, die Menschen während einer Kundgebung in Madrid gegen Rassismus nach den Ereignissen im Torre Pacheco hochhalten

„Nein zu Rassismus – Ja zum Zusammenleben – #Stopodio (#StopHass)“, steht auf den kleinen Plakaten, die Menschen während einer Kundgebung in Madrid gegen Rassismus nach den Ereignissen im Torre Pacheco hochhalten Foto: Ricardo Rubio/Europa Press/dpa

Die Jagd auf Migranten – deren Bilder nicht nur die spanische Öffentlichkeit aufschreckten – hat etwas sichtbar gemacht, das unter der Oberfläche vieler europäischer Gesellschaften schwelt: die gefährliche Wirkung von Angst, Verunsicherung und politischer Hetze.

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