Im Krieg entwendet

Italien bekommt mehr als zwei Jahrtausende altes Mosaik zurück

Eine jahrtausendealte Mosaikplatte kehrt Jahrzehnte nach Kriegsende nach Italien zurück. Die Rückgabe erinnert an ein dunkles Kapitel der deutschen Kriegsgeschichte.

Ein römisches Mosaik mit der Darstellung eines Liebespaares, das aus Deutschland zurückgegeben wurde, wird im Auditorium des Archäologischen Parks gezeigt

Ein römisches Mosaik mit der Darstellung eines Liebespaares, das aus Deutschland zurückgegeben wurde, wird im Auditorium des Archäologischen Parks gezeigt Foto: Gregorio Borgia/AP/dpa

Mehr als 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs ist ein zwei Jahrtausende altes Mosaik, das von einem Angehörigen der Wehrmacht entwendet worden ist, wieder zurück in Italien. Die Platte ist künftig auf dem Gelände der untergegangenen Stadt Pompeji bei Neapel zu sehen, die im Jahr 79 nach Christus bei einem Ausbruch des Vulkans Vesuv verschüttet wurde. Der deutsche Direktor des Museumsgeländes, Gabriel Zuchtriegel, sagte: «Jedes zurückgebrachte gestohlene Fundstück ist wie eine Wunde, die heilt.»

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