Nahostkonflikt

Israel billigt Waffenruhe mit Hisbollah

Tausende Tote, Hunderttausende Vertriebene: Nach mehr als einem Jahr Krieg sollen die Waffen zwischen Israel und der Hisbollah mindestens zwei Monate lang schweigen. Aber es gibt große Hürden.

Von der Stadt Tyrus im Südlibanon aus ist Rauch zu sehen, der zwischen Gebäuden aufsteigt, die bei israelischen Luftangriffen in der Nähe des palästinensischen Flüchtlingslagers von Raschidija getroffen wurden

Von der Stadt Tyrus im Südlibanon aus ist Rauch zu sehen, der zwischen Gebäuden aufsteigt, die bei israelischen Luftangriffen in der Nähe des palästinensischen Flüchtlingslagers von Raschidija getroffen wurden Foto: Hussein Malla/AP

Mehr als ein Jahr nach Beginn des Kriegs mit der libanesischen Hisbollah-Miliz hat das israelische Sicherheitskabinett unter Leitung von Regierungschef Benjamin Netanjahu nach übereinstimmenden Berichten israelischer Medien eine von den USA vermittelte Waffenruhe gebilligt. Sie solle am Mittwochvormittag in Kraft treten, berichteten das Nachrichtenportal ynet und der Sender Channel 12. Zuvor war berichtet worden, die Waffen sollten zunächst für 60 Tage schweigen. „Die Dauer der Waffenruhe hängt davon ab, was im Libanon geschieht“, warnte Netanjahu jedoch im Fernsehen.

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