Luxemburg – Deutschland

Innenminister Gloden: Keine dauerhaften Grenzkontrollen auf der Saarautobahn mehr

Ein Bundespolizist hält eine Kelle in der Hand – auf der Saarautobahn gehört das Bild der Vergangenheit an

Ein Bundespolizist hält eine Kelle in der Hand – auf der Saarautobahn gehört das Bild der Vergangenheit an Foto: Harald Tittel/dpa

Die deutsche Bundespolizei kontrolliert seit September 2024 an zwei permanenten Checkpoints die Grenze zu Luxemburg: auf der Trierer und der Saarautobahn. Nun soll zumindest einer davon Geschichte sein, wie Innenminister Léon Gloden (CSV) am Dienstag in der Chamber mitteilte. 

„Ich habe gute Nachrichten“, sagte Gloden auf die Fragen der Abgeordneten Stéphanie Weydert (CSV) und Meris Sehovic („déi gréng“) zum Stand der Kontrollen. Die Betonblöcke auf der Saarautobahn (A13 auf Luxemburger und A8 auf deutscher Seite) werden entfernt, sagte der Innenminister. Beide Spuren würden wieder geöffnet – und die Mindestgeschwindigkeit von 20 auf 70 Kilometer pro Stunde erhöht. 

Auf der Autobahn werde nicht mehr „konsequent permanent kontrolliert“, sagte Gloden. Es finde aber eine regelmäßige Bewertung statt. Eine gemeinsame Patrouille soll gegen die organisierte Kriminalität und Schleuserbanden vorgehen. (dr)

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