Großbritannien

In einer Woche nehmen die Briten ihren Hut – doch erst einmal bleibt vieles beim Alten

In einer Woche ist es so weit. Endlich, werden viele denken, wenn auch mit Wehmut. Am kommenden Freitag, dem 31. Januar tritt das Vereinigte Königreich aus der Europäischen Union aus, der Brexit ist dann besiegelt – und fast alles bleibt erst einmal so, wie es ist. Außer dass der nächste Countdown läuft.

Der Anti-Brexit-Aktivist Steve Bray besucht das Europaparlament: Die Briten überweisen erst einmal weiter Geld nach Brüssel, mitreden können sie ab dem 1. Februar nicht mehr

Der Anti-Brexit-Aktivist Steve Bray besucht das Europaparlament: Die Briten überweisen erst einmal weiter Geld nach Brüssel, mitreden können sie ab dem 1. Februar nicht mehr Foto: AFP/Kenzo Tribouillard

Am Mittwochabend hat das britische Parlament das Austrittsgesetz von Premier Boris Johnson endgültig beschlossen. „Jetzt können wir die EU am 31. Januar verlassen und als ein Vereinigtes Königreich nach vorne blicken“, sagte Premierminister Boris Johnson. „Manchmal fühlte es sich an, als würden wir die Brexit-Endlinie nie überschreiten, aber wir haben es getan.“ Das Ding ist jetzt durch. Sagt Boris.

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