USA

In der Maga-Bewegung schwindet die Unterstützung für Israel

Bedingungslose Unterstützung für Israel gehörte lange zu den Grundüberzeugungen der US-Republikaner. Doch die Bilder von Hunger und Elend im Gazastreifen lassen immer mehr Anhänger von US-Präsident Donald Trump an dieser Haltung zweifeln.

Am 7. Juli hofierte Donald Trump noch den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu im Weißen Haus, nun wird die Kritik der Maga-Bewegung an dessen Krieg im Gazastreifen für den US-Präsidenten zunehmend zum Problem

Am 7. Juli hofierte Donald Trump noch den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu im Weißen Haus, nun wird die Kritik der Maga-Bewegung an dessen Krieg im Gazastreifen für den US-Präsidenten zunehmend zum Problem Foto: Andrew Caballero-Reynolds/AFP

Die ultrarechte Abgeordnete Marjorie Taylor Greene wirft Israel „Völkermord“ an den Palästinensern vor – als bislang allerdings einziges republikanisches Kongressmitglied. Trump selbst sprach am Montag erstmals von einer „echten Hungersnot“ in dem Palästinensergebiet. Im Onlinedienst X prangerte Taylor Greene in dieser Woche ein „Aushungern unschuldiger Menschen und Kinder in Gaza“ an. Bereits zuvor hatte sie gefordert, Israel 500 Millionen Dollar (433 Millionen Euro) für sein Raketenabwehrsystem zu streichen.

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