Deutschland

In der CDU regiert der Frust, die CSU bringt sich in Stellung

Am Tag nach der Wahl implodiert die Strategie der Union: Angesichts der historischen Wahlniederlage wird der eigene Regierungsanspruch offen in Zweifel gezogen. Manch einer denkt bereits laut über den „aufrechten Gang in die Opposition“ nach. Die Zukunft von Armin Laschet ist ungewisser denn je.

Die Demontage hat begonnen: In Sachsen-Anhalt wurden gestern bereits Wahlplakate der CDU entfernt, doch auch in Berlin dürfte die Unionsparteien nach dem Wahldebakel bald das große Aufräumen packen 

Die Demontage hat begonnen: In Sachsen-Anhalt wurden gestern bereits Wahlplakate der CDU entfernt, doch auch in Berlin dürfte die Unionsparteien nach dem Wahldebakel bald das große Aufräumen packen  Foto: Peter Gercke/dpa-Zentralbild

Es ist Tag eins nach der Wahl und das Ausmaß des Desasters liegt offen auf dem Tisch. Zumindest, was die Zahlen angeht. Mit 24,1 Prozent fährt die Union das schlechtestes Ergebnis ihrer Geschichte ein und landet auf Platz zwei hinter der SPD (25,7 Prozent). Die Strategie vom Wahlabend, den Auftrag zur Regierungsbildung eindeutig für sich zu reklamieren, ist damit schon am Montagmorgen Makulatur.

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