Biontech-Impfstoff
„Im Augenblick keine Option“: In der EU ungleich verteilt, Luxemburg hat viel bestellt
Sechs Staaten fordern eine Korrektur der Impfstoffverteilung in der EU. Aus Preisgründen hatten sie auf AstraZeneca gewettet und zu wenig Biontech-Vakzine gekauft. Jetzt brauchen sie die anderen Länder. Luxemburg will die eigenen Bestellungen nicht wieder hergeben.
Beamte aus dem Gesundheitsministerium von Paulette Lenert kümmerten sich in Brüssel um den Impfstoff Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Sechs EU-Staaten fordern von der EU-Kommission und den anderen Mitgliedsländern eine Korrektur bei der gemeinsamen Impfstoffverteilung. Ursprünglich hieß es, alle Länder bekämen – gemessen an ihrer Bevölkerung – gleich viele Dosen. Diese Lesart vernachlässigte das Kleingedruckte. Alle Staaten konnten gleich viele Dosen kaufen, ihre Kontingente bei den jeweiligen Herstellern mussten sie aber nicht ausschöpfen.