Staatsbesuch

„Ich entschuldige mich nicht“: Biden und Macron suchen Kompromiss

Ein Staatsbesuch ist immer ein besonderes Ereignis. Und so hat US-Präsident Biden für Frankreichs Staatschef Macron das große Besteck ausgepackt. Es sind schöne Bilder und viele warme Worte – wäre da nicht ein US-Gesetz, das die Stimmung dämpft.

US-Präsident Joe Biden und First Lady Jill Biden begrüßen den französischen Präsidenten Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte Macron bei ihrer Ankunft zu einem Staatsdinner im Weißen Haus in Washington, DC, 1. Dezember 2022

US-Präsident Joe Biden und First Lady Jill Biden begrüßen den französischen Präsidenten Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte Macron bei ihrer Ankunft zu einem Staatsdinner im Weißen Haus in Washington, DC, 1. Dezember 2022 Foto: AFP

Nein, die USA werden sich nicht entschuldigen. „Und ich entschuldige mich nicht.“ US-Präsident Joe Biden richtet deutliche Worte an seinen Gast Emmanuel Macron. Was Biden hier verteidigt, ist sein Klimapaket, das neue Jobs schaffen und die US-Industrie mit milliardenschweren Subventionen ankurbeln soll. Einziger Haken, zumindest aus Sicht der Europäer: Unternehmen müssen US-Produkte verwenden oder in den USA produzieren. Das im Sommer verabschiedete Gesetz erinnert einige an die America-First-Politik von Bidens Vorgänger Donald Trump – und überschattet den Staatsbesuch des französischen Präsidenten.

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