Libanon
Hisbollah behält „Hände am Abzug“
In der Nacht ist nach mehr als sechs Wochen Krieg eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah in Kraft getreten. Beide Seiten bleiben skeptisch.
Leuchtspurgeschosse erhellen den Nachthimmel in Beirut Foto: Hassan Ammar/AP/dpa
Die Kämpfer der vom Iran unterstützten Hisbollah im Libanon werden nach eigenen Angaben „ihre Hände am Abzug“ behalten. In einer Stellungnahme der Schiitenorganisation hieß es, man bleibe wachsam gegenüber „dem Verrat und der Heimtücke des Feindes.“
Seit Beginn des Krieges habe die Miliz der Organisation durchschnittlich 49 Operationen pro Tag durchgeführt. Mehr als 2.000 Militäroperationen seien veröffentlicht worden, hieß es weiter. Dabei handele es sich um Konfrontationen mit israelischen Truppen im Südlibanon sowie um Angriffe auf deren Stellungen und Militärstützpunkten in Israel. Ihre Operationen hätten auch auf israelische Orte und auf Städte wie Tel Aviv abgezielt.