Estland
Hinterbliebene kündigen private Untersuchung zu „MS Estonia“-Untergang an
Mit der Bergung der Bugklappe schien das Rätsel gelöst, doch die Hinterbliebenen misstrauen den offiziellen Erklärungen Foto: AFP
Hinterbliebene der Opfer des Untergangs der „MS Estonia“ im Jahr 1994 haben eine private Untersuchung zur Unglücksursache angekündigt. Expeditionsleiter Margus Kurm sagte auf einer Pressekonferenz im estnischen Tallinn am Mittwoch, das schwedische Gesetz, nach dem Tauchgänge zu dem Wrack verboten sind, sei nur in Schweden gültig. Das Wrack befindet sich aber in internationalen Gewässern.