Deutschland

Hauptverdächtiger im Mordfall Lübcke gesteht erstmals vor Gericht

Im Prozess um die Ermordung des deutschen Spitzenbeamten Walter Lübcke hat der Hauptverdächtige Stephan Ernst die Tat vor Gericht gestanden. Er habe den tödlichen Schuss auf den CDU-Politiker abgefeuert, ließ der 46-Jährige am Mittwoch vor dem Oberlandesgericht Frankfurt über seinen Anwalt erklären.

Der Hauptangeklagte im Mordfall Lübcke, Stephan Ernst, kommt mit Gesichtsmaske ins Oberlandesgericht. Ernst soll den nordhessischen Regierungspräsidenten Lübcke vor einem Jahr auf dessen Terrasse erschossen haben, weil sich der CDU-Politiker für Flüchtlinge eingesetzt hatte.

Der Hauptangeklagte im Mordfall Lübcke, Stephan Ernst, kommt mit Gesichtsmaske ins Oberlandesgericht. Ernst soll den nordhessischen Regierungspräsidenten Lübcke vor einem Jahr auf dessen Terrasse erschossen haben, weil sich der CDU-Politiker für Flüchtlinge eingesetzt hatte. Foto: Thomas Kienzle/AFP-Pool/dpa

Lübcke war vor gut einem Jahr auf seiner heimische Terrasse nahe der nordhessischen Stadt Kassel erschossen worden. Als Regierungspräsident leitete er eine Mittelbehörde, wie es sie in einigen deutschen Bundesländern als Bindeglied zwischen Land und Kommunen gibt.

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