Italien
Häuser mitgerissen, Autos ins Meer gespült: Tote nach Erdrutsch auf der Insel Ischia
Bei einem Erdrutsch auf der Insel Ischia sterben mindestens sieben Menschen. In Italien richten Wetterunbilden immer größere Schäden an. Das Land ist im Griff des Klimawandels.
Zerstörte Busse im Hafen von Casamicciola Foto: AFP/Eliano Imperato
Am Sonntagmorgen hat das römische Kabinett Giorgia Melonis in einer Dringlichkeitssitzung den Notstand über die kampanische Insel Ischia verhängt. Nach starken Regenfällen hatte sich ein Teil der Hänge im Norden der Insel über die Orte Casamicciola Terme und Lacco Ameno gelöst und Schlammlawinen über die Ortschaften ergossen. Viele Häuser wurden mitgerissen, Autos und Busse von den Wasser- und Schlammmassen einfach ins Meer gespült. Teils treiben die Wracks im ufernahen Wasser, teils stecken sie in Schlamm und Felsbrocken fest.