Welt-Aids-Konferenz

HIV-Kampf stockt – auch wegen Corona

Der Kampf gegen Corona hat in den vergangenen Jahren vieles in den Schatten gestellt, auch die Bekämpfung von HIV und Aids. Das zeigt sich nun: Mancherorts steigt die Zahl der Neuinfektionen wieder. Auf der Welt-Aids-Konferenz soll gegengesteuert werden.

Ein junger Mann führt einen HIV-Heimtest durch

Ein junger Mann führt einen HIV-Heimtest durch Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild

Der Kampf gegen das Coronavirus überlagert derzeit häufig den Kampf gegen HIV. Aus Sorge vor einer weiteren Verbreitung von Sars-CoV-2 war 2020 sogar die gesamte Welt-Aids-Konferenz, die eigentlich in den kalifornischen Städten San Francisco und Oakland hätte stattfinden sollen, erstmals ins Internet verlagert worden. Zwei Pandemie-Jahre später startet nun an diesem Freitag (29. Juli) die nächste Auflage der 1985 erstmals durchgeführten Konferenz, die als weltweit größtes wissenschaftliches Treffen zum Thema Aids gilt. Diesmal findet sie bis zum 2. August im kanadischen Montreal statt – zumindest teilweise wieder mit Experten und Teilnehmern vor Ort.

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