Deutschland

Grenzkontrollen werden verlängert – Kritik aus der Dreiländerregion

Der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt verlängert die sogenannten temporären Binnengrenzkontrollen um ein halbes Jahr. In der Dreiländerregion Deutschland-Luxemburg-Frankreich stößt die Entscheidung auf Kritik.

Bundespolizist bei Grenzkontrolle mit Ausweiskontrolle an deutscher Grenze

Ein Bundespolizist führt eine Grenzkontrolle durch Foto: Harald Tittel/dpa

Der deutsche Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat die vorübergehenden Binnengrenzkontrollen über den 15. März 2026 hinaus um ein weiteres halbes Jahr verlängert. „Wir verlängern die Grenzkontrollen an den Grenzen zu unseren Nachbarländern“, erklärte Dobrindt am Montag gegenüber der Bild. Die Maßnahme sei ein Element der Neuordnung der Migrationspolitik in Deutschland.

Die Notifizierung an die Europäische Kommission in Brüssel läuft derzeit, da systematische Kontrollen im Schengen-Raum grundsätzlich nicht vorgesehen sind. Dobrindt hatte die verstärkten Kontrollen bereits am 7. Mai 2025 an allen neun deutschen Binnengrenzen zu Nachbarstaaten angeordnet, mit der Ausnahme von sogenannten vulnerablen Gruppen wie Kindern und Schwangeren.

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