EU-Gipfel in Kopenhagen
Geld für die Ukraine: Das gefährliche Spiel mit dem russischen Vermögen
Die Ukraine kämpft seit mehr als drei Jahren gegen den russischen Invasor. Im Rahmen der Sanktionen hat die EU russische Gelder eingefroren. Warum gibt man der Ukraine das Vermögen nicht, um ihre Verteidigung zu finanzieren? Ganz so einfach ist es nicht.
Russische Rubel liegen auf einem Tisch Foto: Bai Xueqi/XinHua/dpa
Seit dreieinhalb Jahren verteidigt sich die Ukraine gegen Russland in einem zermürbenden Krieg, der das Land nicht nur militärisch und humanitär, sondern auch finanziell schwer belastet. Die europäischen Unterstützer Kiews wollen nun mit sogenannten Reparationsanleihen die eingefrorenen russischen Vermögenswerte zur Finanzierung der Ukraine-Hilfe nutzbar machen. In Kopenhagen diskutieren die Staats- und Regierungschefs der EU am Mittwoch über die Risiken dieses Vorhabens.