Global agierende Konzerne
Gegen den G7-Steuervorschlag formiert sich Widerstand – und Luxemburg kann sich zurücklehnen
„Sehr froh“: Pierre Gramegna (r.) im Gespräch mit dem niederländischen Finanzminister Wopke Hoekstra Foto: AFP
Wenige Tage vor einem entscheidenden Treffen von Finanzministern aus aller Welt stehen die geplante Steuer auf digitale Dienstleistungen sowie die Mindestbesteuerung für global agierende Großkonzerne von 15 Prozent auf der Kippe. Luxemburg kann sich anders als bei früheren internationalen Finanzstreitigkeiten, wie dem Tauziehen um das Bankgeheimnis, dieses Mal sogar vornehm zurücklehnen – nun kämpfen andere an vorderster Front.