Polen

Gedenken an den Warschauer Aufstand gegen die Nazi-Besatzer vor 80 Jahren

Am 1. August 1944 erhoben sich bis zu 46.000 Untergrundsoldaten in Warschau gegen die Wehrmacht und SS. 63 Tage lang boten sie den Besatzern Paroli. Dieser unbeugsame Widerstand wird heute von Polen und Deutschen in der Ukraine gesehen.

Der polnische Präsident Andrzej Duda (M.) nahm am Mittwoch an einer Feier zum Gedenken an den 80. Jahrestag des Beginns des Warschauer Aufstands teil

Der polnische Präsident Andrzej Duda (M.) nahm am Mittwoch an einer Feier zum Gedenken an den 80. Jahrestag des Beginns des Warschauer Aufstands teil Foto: Sergei Gapon/AFP

Nur etwa jeder vierte Warschauer Aufständische hatte 1944 eine Feuerwaffe. Trotzdem nahmen diese frühen Stadtguerillas innerhalb weniger Tage die Warschauer Altstadt, die Innenstadt und weitere Stadtteile ein. Dabei entstand ein Flickenteppich befreiter Gebiete, die jedoch von von Deutschen besetzten Straßen und Häuserblocks umgeben waren. Neben bis zu 45.000 Soldaten der großen, bürgerlichen Heimatarmee (AK) hatten sich auch ein paar Abteilungen der kommunistischen Volksarmee (AL) erhoben, rund 1.300 Männer und Frauen. Ihnen standen am Anfang rund 20.000 überraschte und desorientierte Deutsche gegenüber.

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