Venezolanische Oppositionsführerin
Friedensnobelpreis geht an Maria Corina Machado
Einer hat ihn lautstark für sich selbst beansprucht, jemand anderes hat ihn bekommen: Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr nach Venezuela. Der US-Präsident geht leer aus.
Die venezolanische Oppositionsführerin Maria Corina Machado Foto: Jesus Vargas/dpa
Der Friedensnobelpreis geht nicht an US-Präsident Donald Trump, sondern an die Politikerin Maria Corina Machado aus Venezuela. Sie wird damit „für ihren unermüdlichen Einsatz für die demokratischen Rechte des venezolanischen Volkes und für ihren Kampf für einen gerechten und friedlichen Übergang von Diktatur zur Demokratie“ ausgezeichnet, wie das norwegische Nobelkomitee in Oslo verkündete. Die venezolanische Oppositionsführerin Machado gilt als entschiedene Widersacherin des autoritären Präsidenten Nicolás Maduro.