Mutmaßliche Scheinbeschäftigungen
Frankreichs Rechtspopulistin Le Pen beteuert vor Gericht Unschuld
Die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen hat bei ihrer ersten Anhörung in einem Prozess um die Veruntreuung von EU-Geldern ihre Unschuld beteuert. „Ich habe absolut nicht den Eindruck, den geringsten Regelverstoß begangen zu haben“, sagte sie am Montag vor dem Pariser Strafgericht.
Marine Le Pen steht derzeit wegen Veruntreuung von EU-Geldern vor Gericht Foto: AFP
In dem Verfahren, in dem neben Le Pen zahlreiche Vertreter der früheren Führungsriege der Partei angeklagt sind, geht es um die mutmaßliche Scheinbeschäftigung von Assistenten im Europaparlament. Der Fraktionschefin der rechtspopulistischen Partei Rassemblement national (RN) drohen im Fall einer Verurteilung bis zu zehn Jahre Haft und ein Verbot, bei Wahlen anzutreten. Der Prozess gefährdet damit auch ihre geplante Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl 2027.