Migration
Frankreich verweigert der Hälfte der „Ocean Viking“-Migranten die Einreise
Das französische Innenministerium äußerte sich nicht dazu, ob die 123 abgelehnten Flüchtlinge abgeschoben werden sollten. 44 Minderjährige konnten indes weiterziehen.
Die Migranten halten sich derzeit in einem Feriendorf auf der südfranzösischen Halbinsel Giens auf Foto: AFP/Christophe Simon
Eine Woche nach dem Einlaufen des Rettungsschiffs „Ocean Viking“ in den französischen Hafen von Toulon verweigert Frankreich mehr als der Hälfte der Flüchtlinge offiziell die Einreise. Die Asylbehörde habe 123 Menschen, die sich in einer ad hoc eingerichteten „internationalen Wartezone“ befinden, einen negativen Bescheid erteilt, teilte das französische Innenministerium am Freitag mit. 26 von 44 minderjährigen Migranten von der „Ocean Viking“ reisten einfach auf eigene Faust weiter in andere EU-Staaten.