Österreich

FPÖ will sich mit gezielten Provokationen aus Ibiza-Tief hieven

Die FPÖ setzt in ihrem krampfhaften Bemühen um Ablenkung vom Ibiza-Skandal wieder einmal auf Provokationen im Nazi-Jargon. Jetzt empfiehlt sie sich als „Unkrautbekämpfungsmittel“ gegen Zuwanderer.

FPÖ-Chef Norbert Hofer (l.) unterstützt den Gebrauch der „Nazi-Sprache“ in seiner Partei

FPÖ-Chef Norbert Hofer (l.) unterstützt den Gebrauch der „Nazi-Sprache“ in seiner Partei Foto: Helmut Fohringer/APA/dpa

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz gibt sich keiner Illusion hin: „Hoch gewinnen werden wir das nimma (nicht mehr, Anm.)“, sagte er in einem Interview mit Blick auf die Landtagswahlen in Wien im Oktober und gab gleich einen Vorgeschmack auf die Strategie, die seiner Partei zumindest den Absturz in die Einstelligkeit ersparen soll. „Ein Unkrautbekämpfungsmittel, das das Problem bei der Wurzel – nämlich der ungezügelten Zuwanderung – packt, ist nötig“, findet Schnedlitz und empfiehlt damit seine Partei als Polit-Herbizid.

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